Eine Hommage an den „Falco Superstar“

Von Sabrina Gärtner

Mit einer beeindruckend inszenierten Show begeisterte der Cast des Musicals ‚Falco‘ mit einer vollkommen gelungenen Darbietung rund um das Leben des bereits verstorbenen Superstars, kürzlich im Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim.

Alexander Kerbst als Falco
Alexander Kerbst als Falco

Anlässlich des 60. Geburtstages von Falco, alias Johann Hölzel, wurde ein musikalisches Bühnenstück als Hommage an dessen erfolgreiches, jedoch auch tragisches Leben geschaffen. Falco starb am 06. Februar 1998 in seiner Wahlheimat der Dominikanischen Republik bei einem Autounfall.

Zu Beginn des biographischen Musicals wird das Lied „Tribute to Falco“ von ‚Jeanny‘ und ‚Ana Conda‘ dargeboten, nachdem zunächst auf den Tod Falcos eingegangen wird. Danach nimmt die Geschichte ihren Lauf. Das erste Stück Falcos ist „The Sound of Musik“, bei dem die Inspirationen und Vorbilder von ihm gezeigt werden. Waren darunter u.a. Elvis, die Beatles und David Bowie, entwickelte er seinen eigenen interessanten Sound. Im weiteren Verlauf werden seine Entdeckung, wie auch sein Aufschwung, bis hin zum größten Erfolg thematisiert und das immer mit den dazugehörigen Songs, wie „Ganz Wien“, „Vienna Calling“ und seinen kommerziell erfolgreichen „Der Kommissar“ und „Rock Me Amadeus“, wobei letzterer bis heute das einzige deutschsprachige Lied auf Platz 1 in Amerika ist. Währenddessen wird sein Alkoholkonsum schon immer deutlicher, welcher durch seinen stetigen inneren Konflikt, der durch ‚Jeanny‘ und ‚Ana Conda‘ dargestellt wird, ausgelöst wird. ‚Jeanny‘, die immer weiß gekleidet ist, steht für das Gute in ihm, für seine sanfte Seite und ‚Ana‘, die im Gegensatz dazu, immer schwarze und düstere Kleider trägt, möchte ihn immerzu davon überzeu­gen, dass das Showbiz zwar hart, aber klasse sei. Danach lässt er ‚Jeanny‘ im gleichnamigen Song sterben.

© Dominik Gruss
© Dominik Gruss

Als er dann genug hat, von all dem Ruhm und den Eskapaden, entschließt er sich, in die Dominikanische Republik zu ziehen und dort mehr zur Ruhe zu kommen. Nach einiger Zeit trifft er dort auch wieder auf ‚Jeanny‘, vertont durch Stück „Coming Home“. Dann stirbt Falco, was zu Ende des genannte Liedes mit einem lauten Krach, welcher seinen Autocrash darstellt, verdeutlicht wird.

Der Vorhang schließt sich.

Als er wieder auf geht, erklingt der Hit „Out Of The Dark“, womit das Musical abschließt.

© Dominik Gruss
© Dominik Gruss

Meinung:

Anfangs wartete man gespannt, was als erstes passieren würde und so wurden Originalbilder von Falco gezeigt und sein Tod vor knapp 20 Jahren thematisiert, was als guter Einstieg agierte, jedoch war das darauffolgend erste Gesangsstück etwas verwirrend, da man nicht wusste, wer die beiden Frauen waren, die sich gegenseitig Schuldzuweisungen gaben, wer nun am Schicksal Falcos Anteil hatte. Als dann endlich ‚Falco‘ die Bühne mit seinem Song „Sound Of Musik“ betrat, war die Begeisterung gestiegen, wobei man schon grinsen musste, über die Auftritte der Falco Idole, die von den Backgroundtänzern auf amüsante Weise dargestellt wurden, da diese sehr farbenfroh gekleidet waren und charakteristisch tanzten. Fortlaufend stellte man Falcos Aufstieg in der Musikindustrie dar. Dies wurde in Form einer Geschichtserzählung durch Falcos Manager durchgeführt, was biographisch passend war. Schnell verstand man, welche Rolle die zu Beginn erwähnten Frauen spielten. Die bekanntesten Songs, aber auch seltener gehörte wurde in der Show toll verbaut und unterstrichent jeweils die einzelnen Szenen. Dem Verlauf konnte man problemlos folgen und an Unterhaltung mangelte es in keinem Fall. Gesanglich und tänzerisch wurde einiges geboten und das in bester Qualität. Ab und an war bei den Zuschauern auch einmal ein breites Grinsen als Reaktion auf Falcos einzigartiger Art und dazugehöriger Lässigkeit dabei. Das Ende wurde gut umgesetzt und einem kommt der Satz von Falco wieder ins Gedächtnis, welchen er nach seinem größten Erfolg in den USA sagte: „Was soll jetzt noch kommen?“ und „Und wenn ich einmal sterben tät, dann wie James Dean. Porsche. Zack. Bumm. Tot.“ Nach drei Zugaben mit u.a. nochmals „Der Kommissar“, „Rock Me Amadeus“ und der offiziellen Zugabe „Europa“, welche von einem Lichtermeer aus „Smartphonetaschenlampenlichtern“ begleitetet wurde, ging ein unterhaltsamer Abend und eine eindrucksvolle Bühnenshow zu Ende.

© Karin Haselsteiner
© Karin Haselsteiner

Zu den Darstellern:

Es gilt, besonders den Hauptdarsteller, Alexander Kerbst, hervorzuheben, da dieser eine einmalige Performance zeigt. Er imitiert nicht nur gekonnt die für Falco typischen Bewegungen, sondern sieht auch noch dem Original sehr ähnlich und singt wie dieser, was ihn für die Rolle perfekt auszeichnet.

Des Weiteren sehen wir Stefanie Kock als ‚Ana Conda‘, die diese wirklich passend darstellt. Die Art und Weise, wie sie die ‚dunkle Seite‘ verkörpert, wirkt glaubhaft und überzeugend. Ihr Gegenpart, ‚Jeanny‘, gespielt von Claudia Müller-Kretschmer, passt hier genau dazu. Sie mimt die freundliche, schöne Blondine, von der Falco von Anfang an verzaubert ist und tut dies ebenso einwandfrei.

Und nicht zu vergessen, den Manager, Horst Bork, welcher von dem charmanten Sebastian Achilles dargestellt wird. Seine Rolle ist das Bindeglied zwischen den einzelnen Szenen, da er der Erzähler der Geschichte ist, was Achilles hervorragend übermittelt. Die Besetzung des Managers ist somit auch äußerst gut gelungen.

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Wie ticken wir denn?

Von Johanna Steinlen

Wie ticken wir denn? Diese Frage haben sich dieses Jahr die 13. Klassen aus dem Sozialzweig gestellt. Im Rahmen ihrer ersten Schulaufgabe haben sie ihre Mitschüler befragt: Für was wird Geld ausgegeben? Wer lässt sich tätowieren? Wie hoch ist das Stresslevel?

Die Befragung ist nicht repräsentativ und wurde in verschieden Klassenstufen und Zweigen durchgeführt.

Bei dieser Statistik lässt sich erkennen, dass die weiblichen Schüler um einiges mehr für Kleidung ausgeben. Ihre männlichen Klassenkameraden hingegen investieren ihr Budget eher in Party und ihr Auto.
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The Wolf of Wallstreet – Zu Gast bei Infineon

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Cashflow, Bilanzgewinn, Dividende. Das alles sind Begriffe, die wir bereits aus dem BWR Unterricht kennen, doch was steckt wirklich dahinter? Um das herauszufinden machte sich die 13aW am Donnerstag auf den Weg nach München ins ICM und mischte sich unter das Anzugsmilieu der Aktionäre von Infineon, um eine Aktionärshauptversammlung einmal live miterleben zu können. Infineon, ein Unternehmen der Zukunft, ein Unternehmen mit dem Ziel unser Leben zu vereinfachen, ganz nach dem Motto. „Part of your life. Part of tomorrow.“ Von der energiesparenden LED Lampe, über E-Autos, die nur 3,8l auf 6.000 Kilometer verbrauchen, bis hin zur smarten Straßenlaterne, die über eine integrierte Elektorzapfsäule und ein Parkleitsytem verfügt, das uns mithilfe einer App und den innovativen Halbleitern von Infineon zukünftig zu einer Parklücke in der Nähe führt. Infineon steht für GreenTechnologies und Innovation und das zeigte sich in den Bilanzen. Mit einem Jahresumsatz von rund 6,5 Milliarden Euro, trotz des stagnierenden Marktes für Halbleiter, zeigten sich sowohl der Vorstand, als auch die Aktionäre mehr als zufrieden. Zunächst berichtete Vorstandsvorsitzender Wolfgang Mayrhuber den Aktionären vom vergangenen Geschäftsjahr 2016 und die Aktionäre wurden beispielsweise über Stellenneubesetzungen, Firmenaufkäufe oder kommende Projekte von Infineon informiert. Anschließend hielten auch die restlichen Vorstände entsprechend ihrer Aufgabenbereiche Vorträge und so wurden Bilanzkennziffern wie Cashflow, Verbindlichkeiten oder Investitionen offengelegt und Unternehmensziele dargestellt. Aufgrund der guten Unternehmensposition, wurde dies stets vom Applaus der Aktionäre bewertet, dennoch nutzten einige die Chance, in der offenen Podiumsrunde Fragen, Anregungen und Wünsche, an die Vorstandsmitglieder zu stellen, die anschließend akkurat beantwortet und erläutert wurden. Der ganze Prozess war spannend mitzuerleben und wurde im ganzen Messegelände live über Bildschirme übertragen, sodass man das Geschehen sogar beim Mittagessen oder einer Tasse Kaffee mitverfolgen konnte. Nach Abschluss der Auswertungen, galt es dann über den Vorschlag des Vorstandes, eine Dividende von 0,22 Euro pro Aktie auszuschütten, abzustimmen. Jeder Aktionär war hierzu stimmberechtigt und erhielt einen Stimmzettel auf dem er sein Urteil abgeben konnte, welches dann von den Hostessen eingesammelt und notariell ausgezählt wurde. Schließlich einigten sich Vorstand und Aktionäre Dank des Gewinnanstiegs tatsächlich auf die Dividende von 0,22 Euro.

Julia Fissel

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Spanien Austausch 2016

Hola, alle Zusammen, dies Jahr fand wieder der fpa Schüleraustausch nach Spanien statt. Es ging am Mittwoch, dem 7.12 los an einem kalten Tag in Deutschland, aber nach einem langen Flug ist die Gruppe die aus Lehrer und Schüler besteht endlich in Spanien angekommen. Das Wetter war, im Gegensatz zu Deutschland, herrlich warm. Fast die ganzen zwei Wochen war es 15 Grad, sonnig, und man konnte sogar im T-Shirt rumlaufen ohne zu frieren, es war aber auch sehr windig.

Die Schüler haben als erstes ihre Familien kennen gelernt, bei denen sie in den nächsten zwei Wochen leben werden. Die Familien waren trotz Verständigungsproblemen total lieb und die Schüler konnten sich super mit ihnen verstehen. Apropos Verständigungsprobleme: keine der Schüler konnte Spanisch sprechen, es wäre aber vielleicht gut gewesen um mit den Eltern kommunizieren zu können, da sie fast kein Englisch und auch kein Deutsch konnten. Trotz dessen sind die Schüler eigentlich mit Englisch gut durch gekommen und natürlich haben sie auch ein bisschen spanisches Vokabular mitgenommen.

Die Schüler waren insgesamt zwei Wochen in Spanien. Sie haben die erste halbe Woche ein paar Ausflüge gemacht nach Barcelona und auch den Freizeitpark Tibidabo besucht. Am Wochenende hatten sie frei.

Die folgende Woche hatten sie am Vormittag unterschiedliche Praktika in spanischen Betrieben und am Nachmittag waren sie in der Schule, hatten aber kein Unterricht. Statt dessen haben sie ein Spiel entworfen mit dem man besser Deutsch oder Spanisch lernen kann.

Die letze halbe Woche haben die Schüler wieder Ausflüge gemacht und unter anderem das Museum der Illusionen besucht. Am 21.Dezember flog die Gruppe wieder nach Hause, auch wenn es schwer fiel, das schöne spanische Wetter dort zulassen. Es ist es jedoch auch schön wieder zu Hause zu sein.

Elizabeth Puppe

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Wer findet Jakob? Deadline!

Spaßfotos 2016/2017 es ist soweit! Juhu! Erkennst du dich wieder? Nutze die Chance und gewinne für das restliche Schuljahr einen Parkplatz!! Wie das funktioniert? Der kleine Jakob hat sich in einige Spaßfotos geschlichen.  Auf wie vielen Klassenfotos findet ihr ihn? Schreibt die Zahl mit eurem Namen und eurer Klasse unter diesen Beitrag in die Kommentare.
Bis zum 13.03.2017 könnt ihr an der Aktion teilnehmen, damit wir euch  einen Parkplatz schenken können.

Macht es fein, sendet fleißig ein und parkt eure Karre in den Parkplatz rein!

Und so schaut Jakob aus:

Jakob Mühlthaler

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